Bezirksamtsleiter Falko Droßmann: „Diversität in Hamburg-Mitte ist eine Stärke, die mehr Aufmerksamkeit verdient.“

Vielfalt gestalten

Im Bezirk Hamburg-Mitte leben Menschen aus vielen Herkunftsländern, Kulturen und Religionsgemeinschaften zusammen.

Ein idealer Lernort für Glaubens- und Kultursensibilität, wie die Beispiele aus Kitas, Stadtteiltreffs, Jugendangeboten und Schulen zeigen.

Neue Ideen entstehen aus Fragen. Die häufigsten finden Sie unter FAQ.

 

Praxisbeispiele

Wenn Jugendliche mit Fundmentalisten sympathisieren

Wenn Jugendliche mit Fundmentalisten sympathisieren

Jugendliche sind sind neugierig und schnell zu begeistern. Über Monate waren viele von ihnen in Wilhelmsburg regelrecht abgeworben worden von einem fundamentalistisch orientierten jungen Mann. Was er machte, fanden sie cool. Er hatte Geld, lud sie zum Essen ein. Hatte Zeit, wenn sie sich langweilten. Aber das Team vom Haus der Jugend schaute nicht einfach hilflos zu.

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Religiöse Vielfalt erlebbar machen

Religiöse Vielfalt erlebbar machen

Die Jüdische Gemeinde in Hamburg feiert seit 2011 das Chanukka-Fest im Dezember Open Air zwischen Alster und Rathaus. Ein großer achtarmiger Chanukka-Leuchter wird dafür aufgebaut. An acht aufeinander folgenden Abenden wird je ein weiteres Licht entzündet und die Gemeinde kommt dafür zusammen. Passanten treten hinzu, anschließend steht man noch beieinander.

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Teilhabe fördern mit Glaubens- und Kultursensibilität

Teilhabe fördern mit Glaubens- und Kultursensibilität

Im Bezirk Hamburg-Mitte leben ungefähr sechs Prozent Menschen mit einer Behinderung. Wie gut erreichen die Förderangebote die jüngsten von ihnen: Kinder, die mit einer Behinderung aufwachsen? Inwiefern braucht es Glaubens- und Kultursensibilität, um einen vertrauensvollen Kontakt zu ihren Familien herzustellen? Was bedeuten die Corona-Einschränkungen für Menschen mit Behinderung? Einschätzungen dazu aus der Frühförderung.

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Distanz halten und verbunden bleiben

Pastor Dr. Andreas Theurich, Vorsteher des Rauhen Hauses: „Wir spüren in Zeiten von Corona besonders deutlich, wie wichtig Glaubens- und Kultursensibilität ist, um auf existenzielle Fragen ressourcenorientiert eingehen zu können.“

5 Mythen im Umgang mit Fundamentalismus

5 Mythen im Umgang mit Fundamentalismus

Mit einer Person reden, die offenbar fundamentalistisch ist? Bloß das nicht. – Falsch! Denn ein Gespräch birgt große Chancen. Im Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis räumte ein Trialog am Rauhen Haus durch Einbezug vieler Fallbeispiele mehrere falsche Annahmen über Fundamentalismus aus dem Weg.

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„In meiner Arbeit mit psychisch Erkrankten ist der neugierige Blick auf den Glauben als Quelle von Kraft und Hoffnung oft entscheidend.

Ein Klient, der regelmäßig Medikamente einnehmen muss, wollte aus religiösen Gründen fasten. Gemeinsam fanden wir eine Lösung, damit er seinen Glauben leben kann und psychisch stabil bleibt.“

Michael Schröder

Psychologe M. Sc., Sozialpsychiatrie, Das Rauhe Haus

„Zu uns kommen religiöse und nicht-religiöse Kinder und Jugendliche und solche, die gerade nach ihrem persönlichen Glauben suchen.

Fragen, die daraus entstehen, dürfen wir nicht abblocken. Wir sollten sie aufgreifen und in der Lage sein, zu antworten.“

Rebecca-Marie Kühlmorgen

Abschnittsleitung Kinder- und Jugendarbeit, Familienförderung Region Elbinseln, Bezirksamt Hamburg-Mitte

„Sensibilität für Diversität und eine klare Haltung gegen Rassismus brauchen wir auch im Sport.

Nur so können wir Diskriminierung vermeiden, die Gesellschaft zusammenhalten und das Leben würdigen.“

Ruben Castro

Vorstandsmitglied, Africa United Sports Club e. V.