Bezirksamtsleiter Falko Droßmann: „Diversität in Hamburg-Mitte ist eine Stärke, die mehr Aufmerksamkeit verdient.“

Vielfalt gestalten

Im Bezirk Hamburg-Mitte leben Menschen aus vielen Herkunftsländern, Kulturen und Religionsgemeinschaften zusammen.

Ein idealer Lernort für Glaubens- und Kultursensibilität, wie die Beispiele aus Kitas, Stadtteiltreffs, Jugendangeboten und Schulen zeigen.

Neue Ideen entstehen aus Fragen. Die häufigsten finden Sie unter FAQ.

 

Praxisbeispiele

Mit Diversität gelassen umgehen

Mit Diversität gelassen umgehen

In der CVJM-Kita in St. Georg arbeiten Erzieherinnen und Erzieher mit ganz unterschiedlichen Lebensstilen zusammen. Da kann es zu Meinungsverschiedenheiten oder Missverständnissen kommen. Das passiert aber nur selten. Die Leiterin und eine Erzieherin sprechen darüber, wie es gelingt, mit Diversität gelassen umzugehen.

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Existenzielle Fragen in der Pflege

Existenzielle Fragen in der Pflege

Wer in der Pflege arbeitet, wie hier eine Auszubildende im Haus Weinberg im Stadtteil Hamm, begegnet Menschen in existenziellen Situationen. Deshalb ist es wichtig, dass Pflegekräfte schon in der Ausbildung ihre Haltung zu Krankheit, Alter und Menschenwürde reflektieren können. An der Evangelischen Berufsschule für Pflege tun sie dies gleich zu Beginn der Ausbildung.

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Alle Familien herzlich willkommen

Alle Familien herzlich willkommen

Das Kinder- und Familienzentrum (KiFaz) Dringsheide in Billstedt ist eine Einrichtung des Rauhen Hauses. Seit über 20 Jahren steht es allen Familien im Stadtteil offen. Das Team tut viel dafür, auch die Menschen im Haus begrüßen zu können, denen der erste Besuch vielleicht schwerfällt.

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Distanz halten und verbunden bleiben

Pastor Dr. Andreas Theurich, Vorsteher des Rauhen Hauses: „Wir spüren in Zeiten von Corona besonders deutlich, wie wichtig Glaubens- und Kultursensibilität ist, um auf existenzielle Fragen ressourcenorientiert eingehen zu können.“

5 Mythen im Umgang mit Fundamentalismus

5 Mythen im Umgang mit Fundamentalismus

Mit einer Person reden, die offenbar fundamentalistisch ist? Bloß das nicht. – Falsch! Denn ein Gespräch birgt große Chancen. Im Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis räumte ein Trialog am Rauhen Haus durch Einbezug vieler Fallbeispiele mehrere falsche Annahmen über Fundamentalismus aus dem Weg.

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„In meiner Arbeit mit psychisch Erkrankten ist der neugierige Blick auf den Glauben als Quelle von Kraft und Hoffnung oft entscheidend.

Ein Klient, der regelmäßig Medikamente einnehmen muss, wollte aus religiösen Gründen fasten. Gemeinsam fanden wir eine Lösung, damit er seinen Glauben leben kann und psychisch stabil bleibt.“

Michael Schröder

Psychologe M. Sc., Sozialpsychiatrie, Das Rauhe Haus

„Zu uns kommen religiöse und nicht-religiöse Kinder und Jugendliche und solche, die gerade nach ihrem persönlichen Glauben suchen.

Fragen, die daraus entstehen, dürfen wir nicht abblocken. Wir sollten sie aufgreifen und in der Lage sein, zu antworten.“

Rebecca-Marie Kühlmorgen

Abschnittsleitung Kinder- und Jugendarbeit, Familienförderung Region Elbinseln, Bezirksamt Hamburg-Mitte

„Sensibilität für Diversität und eine klare Haltung gegen Rassismus brauchen wir auch im Sport.

Nur so können wir Diskriminierung vermeiden, die Gesellschaft zusammenhalten und das Leben würdigen.“

Ruben Castro

Vorstandsmitglied, Africa United Sports Club e. V.