Bezirksamtsleiter Falko Droßmann: „Diversität in Hamburg-Mitte ist eine Stärke, die mehr Aufmerksamkeit verdient.“

Vielfalt gestalten

Im Bezirk Hamburg-Mitte leben Menschen aus vielen Herkunftsländern, Kulturen und Religionsgemeinschaften zusammen.

Ein idealer Lernort für Glaubens- und Kultursensibilität, wie die Beispiele aus Kitas, Stadtteiltreffs, Jugendangeboten und Schulen zeigen.

Neue Ideen entstehen aus Fragen. Die häufigsten finden Sie unter FAQ.

 

Praxisbeispiele

Zuckerfest in der Fußgängerzone

Zuckerfest in der Fußgängerzone

In Billstedt verteilt eine Initiative aus Moscheegemeinden, Vereinen und Stadtteilinitiativen kleine Geschenke an Kinder in der Fußgängerzone – weil das Zuckerfest ein Grund zum Feiern ist und aufgrund von Corona dieses Feiern in diesem Jahr nicht in gewohnter Form mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Moscheen und großen Sälen, sondern vor allem zu Hause im kleinen privaten Rahmen stattfinden muss.

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Mit Diversität gelassen umgehen

Mit Diversität gelassen umgehen

In der CVJM-Kita in St. Georg arbeiten Erzieherinnen und Erzieher mit ganz unterschiedlichen Lebensstilen zusammen. Da kann es zu Meinungsverschiedenheiten oder Missverständnissen kommen. Das passiert aber nur selten. Die Leiterin und eine Erzieherin sprechen darüber, wie es gelingt, mit Diversität gelassen umzugehen.

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Distanz halten und verbunden bleiben

Pastor Dr. Andreas Theurich, Vorsteher des Rauhen Hauses: „Wir spüren in Zeiten von Corona besonders deutlich, wie wichtig Glaubens- und Kultursensibilität ist, um auf existenzielle Fragen ressourcenorientiert eingehen zu können.“

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„In meiner Arbeit mit psychisch Erkrankten ist der neugierige Blick auf den Glauben als Quelle von Kraft und Hoffnung oft entscheidend.

Ein Klient, der regelmäßig Medikamente einnehmen muss, wollte aus religiösen Gründen fasten. Gemeinsam fanden wir eine Lösung, damit er seinen Glauben leben kann und psychisch stabil bleibt.“

Michael Schröder

Psychologe M. Sc., Sozialpsychiatrie, Das Rauhe Haus

„Zu uns kommen religiöse und nicht-religiöse Kinder und Jugendliche und solche, die gerade nach ihrem persönlichen Glauben suchen.

Fragen, die daraus entstehen, dürfen wir nicht abblocken. Wir sollten sie aufgreifen und in der Lage sein, zu antworten.“

Rebecca-Marie Kühlmorgen

Abschnittsleitung Kinder- und Jugendarbeit, Familienförderung Region Elbinseln, Bezirksamt Hamburg-Mitte

„Sensibilität für Diversität und eine klare Haltung gegen Rassismus brauchen wir auch im Sport.

Nur so können wir Diskriminierung vermeiden, die Gesellschaft zusammenhalten und das Leben würdigen.“

Ruben Castro

Vorstandsmitglied, Africa United Sports Club e. V.