8 Praxistipps für Teilhabe im Sozialraum

8 Praxistipps für Teilhabe im Sozialraum

Wie lassen sich sozialräumliche Angebote so gestalten, dass Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten sich davon angesprochen fühlen? Wie können diese Angebote Begegnung im Quartier fördern? Und was ist das Gemeinsame in der Vielfalt der Kulturen, Religionen und Lebensentwürfe, das sich dabei entdecken lässt? Dazu tauschten sich Fachkräfte aus vier Stadtteilen aus.

Religiöse Vielfalt erlebbar machen

Religiöse Vielfalt erlebbar machen

Die Jüdische Gemeinde in Hamburg feiert seit 2011 das Chanukka-Fest im Dezember Open Air zwischen Alster und Rathaus. Ein großer achtarmiger Chanukka-Leuchter wird dafür aufgebaut. An acht aufeinander folgenden Abenden wird je ein weiteres Licht entzündet und die Gemeinde kommt dafür zusammen. Passanten treten hinzu, anschließend steht man noch beieinander.

Zuckerfest in der Fußgängerzone

Zuckerfest in der Fußgängerzone

In Billstedt verteilt eine Initiative aus Moscheegemeinden, Vereinen und Stadtteilinitiativen kleine Geschenke an Kinder in der Fußgängerzone – weil das Zuckerfest ein Grund zum Feiern ist und aufgrund von Corona dieses Feiern in diesem Jahr nicht in gewohnter Form mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Moscheen und großen Sälen, sondern vor allem zu Hause im kleinen privaten Rahmen stattfinden muss.

Die Schönheit der Dissonanz

Die Schönheit der Dissonanz

Kulturelle und religiöse Diversität kann man hören: Aus einem Fenster dringt türkische Musik, aus einem anderen Schlager, in der Kirche übt jemand auf der Orgel. Wie klingt es, wenn man verschiedene musikalische Traditionen zusammenbringt? Und zugleich das Zusammenleben der Menschen im Stadtteil fördert? Worauf kommt es dabei an? Das „Stadtteilkantorat“ in Mümmelmannsberg zeigt, wie es geht.

Was jetzt kostbar ist

Was jetzt kostbar ist

Sieghard Wilm, Pastor in der St.-Pauli-Kirche, hat mit Menschen aus vielen Kulturen und Miiieus, mit unterschiedlichster Herkunft und Lebensform zu tun. Ohne Glaubens- und Kultursensibilität geht das kaum. In Zeiten der Corona-Einschränkungen ist Wilm als Seelsorger besonders gefordert. Er ist sicher: Es wird nach der Krise einen Neubeginn geben in dem Stadtteil, dessen Geschichte mit einer Pandemie begann.